„Uschi“ der Aufbau

Auf dieser Seite will ich die Fortschritte an der Goldwing etwas aufzeigen.

Speziell Geschichten habe ich auf der Eingangsseite der Goldwing verlinkt.

So fangen wir einfach mal an prüfen was die Basis so hergibt.

Der Sitz ist eine original Giuliari Sportsitzbank. Sie ist noch wie neu und hat weder Löcher noch Risse.

Als erstes wurde der Lenker ersetzt, eine Fahnenstange geht garnicht. Der neue ist ein italienischer Tomaselli Condor M-Style.

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Hey schaut doch schon aus wie ein richtiger Café racer.  Die Brems- und Kupplungshebel sind von Magura.

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Der Kupplungszug muss neu, da die Nippel nicht passen.

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Ein neuer Bremshebel ohne den doofen Hauptbremszylinder dran. Ich mag keine Urinbecher vor meiner Nase. Von meiner alten BMW habe ich noch den alten Hauptbremszylinder, der unter dem Tank montiert war. Ich will den anbauen und natürlich werden Stahlflexleitungen bis zu den Bremssätteln verlegt.

Hier die generalüberholten vorderen Bremssättel.

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Und die Bremsscheiben, diese sind bereits gelocht worden. Eine Arbeit weniger.

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Eine ätzende Arbeit war das Abschleifen der rostigen Speichen… aber es sparte viel Geld… Ich denk es ist besser angelegt wenn ich davon Sprit zum Fahren kaufe .

Hier das runderneuerte Vorderrad, bring mal Farbe ins Spiel.

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Als nächstes wurde der hintere Fender gemacht und das Rücklicht aufgearbeitet…. Beides stellte sich aber später als überflüssig heraus, da das Heck anders werden soll.

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Der hintere Bremssattel war ein Desaster, also zerlegen, reinigen und wieder zusammen-bauen, zum Glück gibt’s solche Renewkits

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Der hintere Hauptbremszylinder ist zerlegt und muss warten bis wieder Geld für ein Repair Kit vorhanden ist.

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Der nächste Patient, der Kardan und der Hinterradantrieb… wenigstens BMW 1:1, also nix unbekanntes.

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In der nächsten Woche wurde der Rahmen gestrippt und der Motor ausgebaut, was für ein Monster.

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Eine Herausforderung, bis das Monster wieder nach nem schönen Motor ausschaut…. Überraschung, die Wasserpumpe ist defekt. Ich kann das Pumpenrad um mindesten 5mm in jede Richtung bewegen… Wird wohl ein Lagerschaden sein und ne neue muss her… 200€ ruft Honda dafür auf

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Jeb, wird wohl ein langer Weg bis zum nächsten Ausritt….. Aber hey, ich mag den Job und wenn Uschi fertig ist,
dann kann ich sagen, Ja es ist mein Bike.

Aufbereitung des Rahmens

Vorab, ich restauriere und baue seid ca. 30 Jahren alte Motorräder um. Es waren Mopeds der 50er, 60er, 70er und auch 80er Jahre dabei. Aber so eine üble Qualität wie dieser Honda Rahmen aus 1977 hatte ich noch nie dabei. Der Rahmen war zum Teil im unteren Bereich des Hauptständers durchgerostet!!!

Als erstes musste einmal alles abgebaut werden um dann endlich den Motor aus dem Rahmen zu nehmen, oder besser, den Rahmen vom Motor abnehmen. Mann ist das ein Monsterteil.

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Ganz üble Ecken tun sich da auf wenn man dann etwas genauer hinschaut…sind so die Momente wo man dann zu sich sagt: „oh Mann, warum tu ich mir das bloß wieder an?“. Insgeheim weiss man die Antwort aber schon im Vorfeld. Es ist das Gefühl, wenn der Graukittel seinen Kleber aufs Kennzeichen klebt und du zum ersten Mal mit der Kiste die Kurven genießt und die anerkennenden Blicke am Bikercafe.

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Als Zwischenergebnis habe ich dann den nackten Rahmen vor mir liegen. Ja auch er trägt seinen Teil zu dem enormen Leergewicht bei.

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Nachdem der Rahmen gecleant war, der Gilb ausgemerzt, überlegte ich wie der Rahmen denn dann werden sollte.

Kein schwarzer Rahmen, das gibt es schon an jeder Ecke. Im Baumarkt fand ich dann die Lösung: Hammerite in Hammerschlagblau… kein Spray, keine Lackpistole, nö nur der Rahmen, das Hammerite und ein Pinsel. Aber schaut selbst

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Herrlich wie der Blaue Lack in der Sonne glitzert und wie der Hammerschlag sich über den Rahmen zieht.

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Hier kann man bereits erahnen, wie das Moped mal werden wird.Kühler und Hinterachsantrieb sind schon überarbeitet.

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