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Artemia (auch bekannt als Salzkrebschen oder Brine Shrimp)

Harald Bertsch
2. Sept.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Artemia (auch bekannt als Salzkrebschen oder Brine Shrimp) ist eine Gattung von kleinen Krebstieren, die weltweit in extrem salzhaltigen Binnengewässern und Salinen leben. Sie sind bekannt für ihre außergewöhnliche Überlebensstrategie und spielen eine fundamentale Rolle als Futter in der Aquaristik sowie der kommerziellen Fischzucht.


Biologische Merkmale & Lebenszyklus


Dauereier (Zysten):

Artemia produzieren extrem widerstandsfähige Eier, die jahrelang ohne Wasser und selbst bei extremen Temperaturen überleben können.


Nauplien:

Sobald die Zysten mit Salzwasser in Kontakt kommen, schlüpfen innerhalb von 24–48 Stunden die winzigen, rötlichen Larven (Nauplien).


Erwachsene Krebse:

Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von etwa 1 bis 2 Zentimetern und bewegen sich in Rückenlage durch das Wasser. Ich will die Tiere nicht verfüttern, sondern sie als Aquarienbewohner in einem sehr salzhaltigem Wasser pflegen.


Die Salinität (Salzgehalt) von 1.025 bis 1.028 strebe ich an und will die Tiere knapp über 25°C halten. So altern sie nicht so schnell, und die Schlupfrate ist noch im Rahmen. Wenn der Stamm eingefahren ist und das Habitat für die Artemia geeignet ist, dann setzen Sie keine Dauereier an, sondern die Nauplien schlüpfen direkt und der Stamm bleibt so am Leben. Das ist der größte Vorteil gegenüber ihren Verwandten im Süßwasser, den Feenkrebschen. Diese setzen nur Dauereier an. So muss man entweder immer wieder Feeneier kaufen oder das Becken komplett austrocknen lassen und hoffen, beim Wiederbefüllen, dass Feenkrebschen schlüpfen. Das ist halt bei den Salzwasser Artemias anders.


Her erstmal das Becken, das ich angesetzt habe.

Als Bodengrund nutze ich bei den Salzkrebschen eine dünne Schicht Sand und darüber Lehmboden, der aus einer Umgebung stammt, die nicht Überdüngt und auch nicht mit Pestiziden verseucht wurde. Der Lehm sorgt dafür, dass sich Bakterien ansiedeln, die zu einem als Nahrung für die Krebschen dienen und zum Anderen, die überschüssigen Nahrungsreste beseitigen. So bleibt das Wasser auf Dauer sauber.


Mit so einem Refraktometer, einem optisches Gerät, misst man die Lichtbrechung der Flüssigkeit, um den Salzgehalt zu bestimmen.



Im Okkular zeigt sich diese Skala, die oberen Werte sind dunkel hinterlegt und die Grenze steht hier auf der linken Seite bei 1.025 und das ist auch mein Zielwert.




Jetzt den aktuellen Wasserstand mit einem Edding markieren und wenn Wasser verdunstet, dann immer bis an die Markierung Frischwasser auffüllen, da das Salz ja nicht verdunstet. Aber es lagert sich immer wieder Salz an der Oberkante des Beckens ab. Dieses Salz schieb ich dann immer ins Becken zurück. Und einmal im Jahr sollten man die Salinität prüfen und nachregulieren. Wenn zuviel Salz am Beckenrand runterfällt, dann sollte es ergänzt werden. Ist die Salinität zu niederig, dann setzen die Artemien nur noch Dauereier an und der Stamm stirbt aus. Ist er dagegen viel zu hoch, dann überleben auch keine Nauplien und der Stamm strirbt ebenfalls aus. Also ein kompletter Selbstläufer ist so ein Artemienbecken nicht. Wenn auch nur wenig gemacht werden muss, ab und an etwas Wasser nachfüllen und natürlich zu Beginn des Beckens, wenn die Artemien größer sind, mit etwas aufgeschlämmter Spirulina zufüttern.


Aber jetzt erstmal 8 Tage das Becken in Ruhe lassen und das Salzwasser etwas stehen lassen. ich sag dazu, es verliert so seine Schärfe und die Aufzucht klappt besser.


Ich will diesmal zuerst einen Ansatz aus Dauereiern versuchen. Sollte das fehlschlagen, dann greif ich zu den Futterartemia us dem Kühlschrank im Zoogeschäft. Sind so kleine Plastiktütchen mit fast adulten Artemien drin. Damit geht das Ganze natürlich viel Schneller als mit den Dauereiern. Aber beide Wege haben ihrem Reiz.


Ich werde dann berichten, wenn es weiter geht mit den Artemia.


07.September 2026

habe einen Ring aus einem Kunstoffstrohalm geformt. so 5cm Durchmesser. Der schwimmt auf dem Wasser. In idesen habe ich dann JBL Artemio Pur - Artemien Eier - mit einer Messerspitze gestreut. So bleiben sie im Wasser und werden nicht an der Aquarienwand festgehalten und vetrocknen.






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